Kindermatratzen Test – Die beste für Ihr Kind

schlafendes Baby auf Kindermatratze

Bei Kindermatratzen gibt es qualitativ und preislich sehr große Unterschiede. So manche Eltern stehen ratlos vor dem fast schon grenzenlosen Angebot, denn optisch entscheiden sich die einzelnen Ausführungen kaum voneinander. Worauf sollte in erster Linie geachtet werden? Und welche Kriterien muss eine gute Kindermatratze auf jeden Fall erfüllen?

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Die unterschiedlichen Materialien

Ob Federkern, Latex oder Kaltschaum: Jedes Material hat seine ganz spezifischen Eigenschaften. Federkernmatratzen zeichnen sich beispielsweise durch eine lange Lebensdauer und eine außerordentliche Stabilität aus. Sie sind jedoch nicht für Allergiker geeignet und nur schlecht zu reinigen. Sollte also nachts ein kleines Malheur passieren, lassen sich die Spuren nicht so leicht beseitigen.

Latexmatratzen sind für Kinder unter drei Jahren zu weich. Wer ältere Kinder hat und sich für eine solche Ausführung entscheidet, sollte darauf achten, dass sie aus reinem Naturlatex besteht und keine Schadstoffe enthält.

Kaltschaummatratzen passen sich den Konturen der kleinen Körper optimal an und sorgen für ein gesundes Schlafklima. Außerdem können sich darin nicht so viele Hausstaubmilben ansiedeln. Wichtig ist, dass die Matratze auf jeden Fall FCKW-frei ist.

Die optimale Größe auswählen

schlafendes baby Für Neugeborene, die in Wiegen oder Stubenbetten schlafen,eignen sich die kleinsten Modelle, die in den Größen 40 mal 90 oder 50 mal 100 Zentimeter erhältlich sind. Für Babys und Kleinkinder bieten sich dagegen Matratzen mit einer Größe von 70 mal 140 Zentimetern an. In der Regel können diese Ausführungen bis zum vollendeten vierten Lebensjahr genutzt werden, was vor allem dann vorteilhaft ist, wenn das Babybettchen nach einiger Zeit zu einem Juniorbett umgebaut wird.

Größere Kinder und Jugendliche benötigen anschließend bereits eine Matratze mit den Maßen 90 mal 200 Zentimetern, die auch von Erwachsenen genutzt werden kann. Wer sich in Bezug auf die richtigen Maße unsicher ist, sollte folgende Faustregel beachten: Die Matratze muss dem Kind oder Jugendlichen am oberen und am unteren Rand mindestens zehn Zentimeter Freiraum lassen.

Das sollte im täglichen Gebrauch beachtet werden

Eine Kindermatratze sollte mindestens einmal am Tag richtig durchatmen können. Ein kurzes, aber kräftiges Stoßlüften ist einem dauernd gekippten Fenster generell vorzuziehen. Außerdem ist es ratsam, die Matratze etwa alle drei Monate zu wenden.

Im Idealfall wird nicht nur die Ober- mit der Unterseite getauscht, sondern auch noch das Kopf- gegen das Fußende. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Belastung erzielt, so dass sich nicht so schnell Kuhlen und Vertiefungen bilden.

Einige Kindermatratzen besitzen zwischen Matratzenkern und -bezug eine spezielle Vliesummantelung. Sie verhindert, dass sich auf der Oberfläche Keime und Pilze ansiedeln, was im schlimmsten Fall zu einer Schimmelbildung führen könnte. Andere Ausführungen verfügen dagegen über sogenannte Durchlüftungskanäle, die eine ähnliche Wirkung haben.

Die Lebensdauer einer durchschnittlichen Kindermatratze beträgt etwas fünf bis sechs Jahre. Nach dieser Zeit sollte sie ausgetauscht werden. Die Weitergabe an ein anderes Kind oder die Verwendung einer gebrauchten Matratze ist grundsätzlich nicht zu empfehlen. Zum einen aus hygienischer Sicht, zum anderen aber auch unter dem funktionellen Aspekt, denn auf jeder gebrauchten Matratze befinden sich kleinere oder größere Kuhlen und Vertiefungen, die den Liegekomfort beeinträchtigen und sogar Rückenbeschwerden hervorrufen können.

Warum die Qualität beim Kauf einer Kindermatratze so wichtig ist

Kinderbett mit Matratze Eine hochwertige Matratze unterstützt die körperliche Entwicklung eines Kindes, denn gerade in den ersten Jahren wird der Grundstein für eine gesunde und richtige Körperhaltung gesetzt. Ist die Matratze aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften in der Lage, den empfindlichen Rücken der Kleinen ausreichend zu stützen, ist die Wahrscheinlichkeit für spätere Rückenprobleme oder Haltungsschäden deutlich geringer.

Die Wirbelsäule von Kindern befindet sich noch in der Entwicklungsphase: Kinderärzte empfehlen darum auch dringend, auf eine solide Verarbeitung und eine hochwertige Qualität der Matratze zu achten. Sie darf daher weder zu weich noch zu hart sein, ein mittlerer Härtegrad ist diesbezüglich immer eine gute Wahl.

Die Verletzungsgefahr wird bei Kindermatratzen häufig unterschätzt. Eltern sollten aus diesem Grund darauf achten, dass das gewünschte Modell eine gewisse Kantenfestigkeit besitzt, denn zu weiche Kanten könnten dazu führen, dass das Kind mit dem Bein oder Arm in die gefährlich enge Spalte zwischen Matratze und Bettgestell rutscht.

Was vor dem ersten Gebrauch zu beachten ist

Auch Matratzen, die aus Naturmaterialien hergestellt wurden oder als ökologisch völlig unbedenklich gelten, sollten vor dem ersten Gebrauch gründlich ausgelüftet werden: entweder am offenen Fenster oder am Balkon. Einige Matratzen riechen nämlich nach dem Kauf für eine kurze Zeit sehr intensiv und unangenehm, was aber gar nicht unbedingt gesundheitsschädlich sein muss.

Kind hält Nase zuVerantwortlich für den etwas strengen Geruch sind in der Regel organische Verbindungen, die keine negativen Auswirkungen haben, aber dennoch von den meisten Kindern als störend empfunden werden. Das Auslüften sorgt dafür, dass der Geruch binnen weniger Stunden verschwindet, so dass die Kleinen problemlos und ungestört schlafen können.

Sollte zu der neu gekauften Matratze ein Schutzbezug gehören, so empfiehlt es sich, ihn vor der ersten Benutzung zu waschen. Ausnahme: Bezüge mit Imprägnierung, denn durch das Waschen würde der feuchtigkeitsabweisende Effekt verringert oder gar zerstört werden.

Die Matratze vor Verunreinigungen schützen

Ein kleines Malheur ist im Kinderbett schnell passiert. Sei es ein Unfall ohne Windel oder ein umgeschütteter Trinkbecher: Wenn der Schmutz bis tief ins Innere der Matratze eindringt, ist eine vollständige Reinigung kaum mehr möglich. Abhilfe schafft ein Bezug oder eine Schutzauflage.

Ein guter Matratzenschutz ist wasserabweisend und kann bedenkenlos in der Waschmaschine gewaschen werden: meist sogar bei 60 oder gar 95 Grad. Außerdem schützt er die Matratze vor einer zu schnellen Abnutzung und teilweise sogar vor Milben, was zu einer verbesserten Lebensdauer beiträgt.

Aber aufgepasst: Auf Auflagen aus Gummi oder Kunststoff sollte auf jeden Fall verzichtet werden, denn sie würden den Austausch von Feuchtigkeit und Luft behindern. Damit die Matratze auch von unten Luft bekommt, sollte sie zudem immer auf einem hochwertigen Lattenrost und niemals auf einer durchgehenden Platte aufliegen.

Eventuell kann auch der Einsatz einer speziellen Allergikerauflage sinnvoll sein.

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